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Diamanten gehören zu den wertvollsten und begehrtesten Schmuckstücken der Welt. Bereits seit dem 4. Jahrtausend vor Chr. erfreuen die eleganten Steine dabei nicht nur die Herzen der Damen. Der Diamanten-Handel hat eine interessante Geschichte und ist auch heute noch von großer Bedeutung.



Historische Diamanten-Funde

Die ältesten bekannten Fundstätten sind in Indien. Hier sollen seit dem 4. Jahrtausend vor Christus Diamanten gefunden worden sein. Die Steine konnten aufgrund ihrer Härte noch nicht bearbeitet werden und wurden als Anhänger in Oktaeder-Form getragen. Ihnen wurden magische Kräfte nachgesagt. Später wurden die Edelsteine auch nach Italien exportiert, wo der römische Schriftsteller Plinius die Diamanten in seinem „Steinbuch“ erstmals ausführlich beschrieb. Im 13. Jahrhundert wurden der Facettenschliff sowie das Polieren und Schleifen entdeckt. Durch den Facettenschliff bekam der Diamant Feuer und Glanz und wurde zu einem eleganten und außergewöhnlichen Stein. In der Renaissance war der Tafelschliff weit verbreitet. Die schönsten Diamanten waren für die indischen Fürsten bestimmt. Ab dem 18. Jahrhundert waren die indischen Minen erschöpft. Dafür gab es in Brasilien große Vorkommen, die in der Nähe von Flüssen, also „sekundär“, gefunden wurden. 1850 trat auch eine Erschöpfung der Minen in Brasilien ein und der Diamanten-Handel kam beinahe zum Erliegen.

Diamanten-Handel heute

In den Siebziger Jahren wurden in Südafrika Diamanten entdeckt. Diese Funde waren „zufällig“, sind aber seither von großer Bedeutung. Die Diamanten wurden „primär“, also in Pipes gefunden. Der Abbau erfolgte im Tagebau. Später wurden die Minen mit großen Abbauterrassen zu „Big Holes“. Aus 5 Tonnen wurde ein 1 Karat Diamanten gewonnen und nur wenige waren Schmuckdiamanten. Nachdem der Brillant-Schliff erfunden wurde und die Produktion ausgebaut werden konnte, vergrößerte sich das Interesse am Diamanten-Ankauf. Amerika und Europa sind heute die Hauptabnehmer. Auch Indien sowie China und Japan kaufen beachtliche Mengen. Botswana und Russland sind mittlerweile die wichtigsten Produzenten, aber auch Kanada, Angola, Südafrika und Namibia liefern einen großen Teil. Während diese Angaben die Gesamtproduktion betreffen, ist der Schmuckdiamanten-Anteil in den einzelnen Minen schwankend. Er reicht von 5% in Australien bis zu 90% in Namibia. Die Produktion einzelner Minen kann sich schnell verändern. Langfristig wird ein Rückgang der Diamanten-Gewinnung prognostiziert.

Schöne Steine mit historischer Bedeutung

Der Diamanten-Handel hat seine Wurzeln in Indien und Brasilien und ist heute sehr weit verbreitet. Mittlerweile wächst auch das Geschäft mit dem Diamanten-Ankauf auch für Privatpersonen, die Ihren Schmuck, zum Beispiel bei Anbietern wie Diamanten Haeger, zu Geld machen möchte. Darüber hinaus sind die Produktion und der Diamanten-Ankauf in zahlreichen Ländern wichtige und beliebte Wirtschaftsbereiche.

Bild: Harald Lüder – Fotolia