By - - Kommentare deaktiviert für Dem Stress entrinnen: So geht’s!

Ein bisschen Stress braucht der Mensch, aber wenn wir nur noch am Rad drehen, wird es irgendwann zu viel: Es drohen Verspannungen, Gereiztheit oder sogar ein ausgewachsenes Burnout. Um dem vorzubeugen, gibt es diverse Entspannungstechniken. Wir haben hier ein paar für Sie aufgeschrieben.

Autogenes Training – der Klassiker

Das Autogene Training gibt es bereits seit den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts. Es hat seine Wurzeln in der Hypnose. Autogenes Training soll durch Selbsteinfluss auf das Unterbewusst helfen, ein Gleichgewicht zwischen innerer Spannung und Entspannung herzustellen. Regelmäßig betrieben, beeinflusst es das eigene Unterbewusstsein positiv und hilft, den Stress abzubauen. Das geschieht durch den Abbau von Spannungszuständen, Entspannung der Körpermuskulatur, Schmerzlinderung und den Abbau von Ängsten. Volkshochschulen und die Krankenkassen bieten Kurse an. Probieren Sie es doch einfach mal aus! Alternativ kann auch der Griff zum Tablet entspannend wirken: Online-Spiele und -Glücksspiele bringen einen auf andere Gedanken. Wer es einmal probieren will, kann sich die Spieleauswahl bei Cosmo einmal näher anschauen.

Große Ruhe-Hilfe: Ausdauer-Training

Ausdauersportarten wie Joggen oder Schwimmen sind nicht nur gut für den Kreislauf, sondern helfen auch gegen Stress. Regelmäßig betrieben, wird durch diese Sportarten das Stresshormon Adrenalin abgebaut. Außerdem wird der Blutdruck reguliert und das Immunsystem auf Vordermann gebracht. Als Alternative zum Laufen hat das Walken eine ähnlich positive Wirkung.

Atemübungen gegen Stress

Sie lassen sich immer mal wieder schnell am Schreibtisch oder unterwegs machen: Atemübungen, die einen nach stressigen Phasen entspannen. Ganz einfach aufrecht und bequem sitzen, und dabei lange und intensiv mit dem Bauch einatmen – das ist dabei wichtig. Ist auch der obere Bereich der Lunge mit Luft gefüllt, langsam und intensiv ausatmen – und schon ist man ein ganzes Stück entspannter. Am besten ist es, das Ganze ein paar Mal zu wiederholen, und sich dabei nur auf die eigene Atmung zu konzentrieren.

Entspannend und gesund: genügend Schlaf

Eines des besten Mittel gegen Stress und Gereiztheit ist genügend Schlaf. Laut Umfragen leiden etwa 80 Prozent aller bundesdeutschen Arbeitnehmer unter Schlafproblemen, und 31 Prozent fühlen sich regelmäßig schlapp. Kommt dann noch Stress hinzu, sind Probleme programmiert.

Daher der Tipp: Einfach mal abends einen Gang zurückschalten und nicht so lange auf der Couch vor dem TV sitzenbleiben, bis einem die Augen zufallen. Spätestens zwei Stunden vor dem Zubettgehen Tablet und Smartphone nicht mehr in die Hand nehmen – ein Buch lesen ist die bessere Alternative, um langsam in den Schlaf zu finden.

Wer sich morgens wie gerädert fühlt sollte abends früher zu Bett gehen, so lange, bis der Körper seine natürliche Einschlafzeit wiedergefunden hat. Dann ist es wichtig, diesen Idealrhythmus beizubehalten – wem das gelingt, der wird mit mehr Wohlbefinden und Stressresistenz belohnt.

Bild: Pixabay, 1967892, Ataner007