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Berlin – Der Reisepass ist ein wichtiges Dokument. Für viele Weltenbummler stellt er zudem ein wertvolles Erinnerungsstück dar – die Stempel sind wie kleine Abzeichen. Einen Reisepass bekommt man im Bürgeramt, gegen Gebühr.

Doch längst nicht für jedes Land ist er bei der Einreise nötig. Für den Aufenthalt in Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) reicht grundsätzlich ein gewöhnlicher Personalausweis. Aber wann braucht man einen Reisepass?

Grundsätzlich kann man sagen: Bei Reisen ins außereuropäische Ausland müssen Urlauber fast in jedem Fall einen Reisepass mitnehmen. Das zeigen die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes (AA), in denen auch die jeweiligen Einreisebestimmungen vermerkt sind.

Es gibt nur wenige Ausnahmen: In der
Türkei können sich Deutsche bis zu 90 Tage nur mit einem Personalausweis aufhalten. Auch
Tunesien-Urlauber brauchen keinen Reisepass, sofern sie im Rahmen einer organisierten Flugpauschalreise ins Land kommen. Sie benötigen dann jedoch die Buchungsunterlagen, also Hin- und Rückflugticket, und die Bestätigung für den Hotelaufenthalt.

Und auch in Ägypten ist die Einreise mit «Perso» statt Pass möglich. Der Gast bekommt dann eine Einreisekarte – dafür muss er ein Passfoto mitbringen. Das AA weist aber darauf hin, dass ein Reisepass in
Ägypten trotzdem sinnvoll ist – er wird etwa beim Abheben von Geld über Western Union verlangt.

Auch Nicht-EU-Länder wie die Schweiz, Norwegen, Monaco, Island, Serbien oder Montenegro verlangen oft keinen Reisepass. Reisende müssen hier aber teils eine maximale Aufenthaltsdauer beachten.

Fotocredits: Rolf Vennenbernd
(dpa/tmn)