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Köln (dpa-infocom) – Riechen, Hören, Sehen, Schmecken und Tasten sind die klassischen fünf Sinne. Doch in einer hektischen und lauten Umwelt kommt es oft zu einer Reizüberflutung. Mit der Folge, dass viele ihre Sinne nur noch für das Nötigste nutzen.

«Nicht nur die Umwelt, auch der eigene Körper wird nicht mehr ausreichend wahrgenommen», stellt Prof. Dr. Ingo Froböse, Leiter des Zentrums für Gesundheit durch Sport und Bewegung der Deutschen Sporthochschule Köln, fest. Dadurch werde es schwierig, kleine wohltuende Dinge zu genießen und zur Ruhe zu kommen.

Achtsamkeit und eine damit verbundene Stärkung der Sinne dient also der Erholung und kann mit einigen Übungen ideal in den Alltag integriert werden. Klassiker sind etwa mit geschlossenen Augen gehen oder Barfußlaufen. Auch ein Waldspaziergang, bei dem man in die Stille horcht, kann helfen, sich und die Umwelt detaillierter wahrzunehmen. «Es ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit, die Signale von Körper und Psyche zu bemerken und angemessen auf sie zu reagieren», wie Froböse sagt. Dabei gilt: Je besser wir unsere Sinne beherrschen, desto besser können wir auch auf diese Zeichen reagieren.

Fotocredits: Martin Schutt

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