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Inhalt des Artikels ist die wachsende Rolle der Nachhaltigkeit. Nicht erst seit Einleitung der Energiewende vor zwei Jahren arbeitet die Industrie daran, ihre unternehmerischen Aktivitäten in einem höheren Maße dem Gebot der Nachhaltigkeit zu unterstellen. Zurückgehende Ressourcen, nicht nur im Bereich der fossilen Brennstoffe, zwingen zu einem grundsätzlichen Umdenken. Gleiches gilt in Sachen Umweltschutz und Klimaschutz.


Energie wird sich weiter verteuern

Das Hauptaugenmerk der Unternehmen ist in diesem Zusammenhang auf das Thema Energie gerichtet. Dabei spielt der beschlossene Ausstieg aus der friedlichen Nutzung der Kernkraft fast eine Nebenrolle. Denn es sind vor allem die stetig steigenden Preise für Öl und Erdgas, welche die Kosten für Kraftstoffe, Strom und Heizung nicht nur für die Verbraucher in immer neue Höhen treiben. Entsprechend verstärkt hat sich das Interesse an der Entwicklung verbrauchsärmerer Autos und Elektrogeräte. Denn jede eingesparte Kilowattstunde macht die Energieversorgung auf mittlere bis lange Sicht sicherer. Auch im Rahmen der Produktion an sich wird inzwischen ein deutlich höheres Augenmerk auf effiziente Nutzung von Energie und den sparsamen Umgang mit Rohmaterialien gelegt.

Ein Trend mit angenehmen Nebeneffekten

Dieses grundsätzliche Umdenken bei der Fertigung und Vermarktung von Produkten hat den zusätzlichen Effekt, dass sowohl im Rahmen der Fertigung als auch bei der späteren Nutzung ein wesentlich geringes Maß an Umweltbelastung erfolgt. Insofern ist nachhaltig betriebenes Wirtschaften (mehr Infos hierzu finden Sie auf nachhaltigkeit-info.de) eine der effektivsten Formen von gelebtem Umweltbewusstsein. Je niedriger der Verbrauch von strombetriebenen Geräten gesenkt werden kann, desto mehr Kohlekraftwerke können außer Dienst gestellt werden. Die hierdurch bewirkte Verringerung der CO2-Belastung führt zu einem deutlich verbesserten Klimaschutz. Gleiches gilt für einen geringen Benzinverbrauch bei neuen Personen- und Lastkraftwagen welche hierdurch ebenfalls entschieden weniger Abgase erzeugen.

Auch die Verbraucher denken um

Nicht zuletzt geht es bei der stärkeren Ausrichtung der Industrie hin zu mehr Nachhaltigkeit aber auch um das eigene Image. In Zeiten, in denen die Auslagen an Bio-Obst und Gemüse in den Supermärkten und Discountern stetig anwachsen und die Langlebigkeit von Produkten wieder eine größere Rolle bei der Auswahl spielt, ist es für Unternehmen wichtig, an dieser Entwicklung teilzuhaben und sie mit zu tragen. Denn neben die soziale Verantwortung ist in den letzten zwanzig Jahren in immer stärkerem Maße auch die ökologische Verantwortung getreten.


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