By - - Kommentare deaktiviert für Walnüsse unterstützen einen gesunden Darm

Du bist, was du isst. An diesem Sprichwort ist mehr Wahres dran, als so mancher glauben mag. Mit einer gesunden Ernährung lässt sich nachweislich das Wohlbefinden steigern, sogar auf Krankheiten können die richtigen Lebensmittel eine positive Wirkung haben. Wissenschaftler von der Louisiana State University haben durch eine Untersuchung herausgefunden, dass zu einer ausgewogenen, gesunden Ernährung unbedingt Walnüsse dazugehören.

Darmflora und Immunsystem hängen zusammen

Das menschliche Immunsystem wird nachweislich vom Darm beeinflusst. Sind dort nicht ausreichend Bakterien, die sogenannten Probiotika, vorhanden, gerät das Gleichgewicht des Abwehrsystems ins Wanken. Krankheitserreger können nicht so leicht abgewehrt werden. Zusätzlich sorgt eine gesunde Darmflora für eine bessere Verdauung, wichtige Nährstoffe aus der Nahrung werden hier erst vom Körper aufgenommen.

Je größer die bakterielle Vielfalt im Darm, desto besser die Ergebnisse bei einer gesundheitlichen Untersuchung. Wie die Mediziner aus Louisiana in „The Journal of Nutritional Biochemistry“ schreiben, können vor allem Walnüsse die Darmgesundheit unterstützen. Sie helfen nicht nur dem Verdauungssystem auf die Sprünge und unterstützen die probiotischen Bakterien, sondern beugen auch Darmkrebs vor.

Walnüsse unterstützen die gesunde Bakterienvielfalt im Darm

Wer regelmäßig Walnüsse verzehrt, steigert die Anzahl der Darmbakterien und verhindert damit Fettleibigkeit und entzündliche Darmerkrankungen. Schon früher wurden Walnüsse wegen ihres vergleichsweise hohen Gehalts an Omega-3-Fettsäuren, Phytochemikalien und Antioxidantien als gesund eingeschätzt – insbesondere für Herz und Hirn.

Durch die US-amerikanische Studie wird deutlich, dass Walnüsse nicht nur Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen und das Gehirn vor dem Altern schützen. Walnüsse hemmen auch das Tumorwachstum, etwa bei Darmkrebs, und helfen, die Darmflora intakt zu halten. Wie genau die Walnüsse sich auf den Darmtrakt auswirken, sollen weitere Forschungen zeigen.


Bild: Pixabay, 2370794, MAKY OREL 

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