By - - Kommentare deaktiviert für Sommerhochzeit in Tracht – das sollten Sie beachten

Zurzeit erlebt die Tracht eine Renaissance. Was früher vor allem im bayerischen Land getragen und mit konservativen Traditionen in Verbindung gebracht wurde, ist nun wieder total angesagt. Deshalb macht die Tracht auch vor der Hochzeitsplanung nicht halt. Das angestaubte Image ist abgelegt und immer mehr Paare setzen auf eine klassische Tracht als Hochzeitsoutfit. So wird der schönste Tag im Leben mit Sicherheit unvergesslich.

Buntes Treiben bei der Kleiderwahl

Ein Hochzeitsdirndl ist der absolute Hingucker, denn dank Mieder schmeichelt die Tracht jeder Figur und lässt die Braut umwerfend aussehen. Dem Material für das Brautkleid sind geschmacklich keine Grenzen gesetzt: Vom Leinenstoff, bis hin zum zu Satin oder Seide, alles ist dabei und kann kombiniert werden. Stickereien oder Pailletten als Verzierungen geben dem schlichten Dirndl einen besonderen Touch für die klassische Trachtenhochzeit.

Das klassische Hochzeitsdirndl ist natürlich weiß- oder cremefarben. Mit pastellfarbenen oder metallischen Details kann die Schlichtheit aufgebrochen werden. So verleiht man einem hellen Brautkleid leicht ein wenig Farbe und Frische. Bei einer Trachtenhochzeit muss es aber nicht immer das traditionelle Weiß sein. Wer lieber in einem kräftigen Rotton oder einem leuchtenden Blau „Ja“ sagen möchte, der kann das bedenkenlos tun.

Der größte Vorteil eines Hochzeitdirndls ist, dass man dieses garantiert noch einmal anziehen kann. Vielleicht kauft man sich eine schlichtere Schürze und lässt Haargesteck und auffälligen Schmuck weg und schon wird das Brautkleid zum geeigneten Outfit für das nächste Mai- oder Oktoberfest

Unter freiem Himmel schmeckt’s am besten

Eine Trachtenhochzeit ist am schönsten unter freiem, blauem Himmel. Auf einer Wiese können verhältnismäßig einfach Biergarnituren aufgestellt werden. Mit weißen Überzügen ausgestattet, hat man sofort eine preiswerte und edle Lokation. Wenn das Wetter nicht mitspielt oder wenn während einer kälteren Jahreszeit geheiratet wird, kann eine Scheune angemietet werden um darin das Fest steigen lassen. Auch ein uriges Gasthaus passt zu einer Hochzeit in Tracht.
Bei der Verköstigung der Gäste kann es ruhig ein wenig rustikaler zugehen. Der Klassiker ist natürlich der Schweinebraten mit Knödel. Der wird Ihren Gästen mit Sicherheit gut schmecken. Aber auch an mögliche Vegetarier sollte gedacht werden. Eine Käseplatte ist eine traditionelle Variante und auch eine vielfältige Brotzeit am Nachmittag ist meist eine gute Idee, denn alle finden ihre Lieblingsspeisen und auch Vegetarier kommen voll auf ihre Kosten. Kunstvoll drapierte Käse- und Wurstplatten, zahlreiche Salate, Gebäck, Obazda und Radi gehören zur ordentlichen Brotzeit auf jeden Fall dazu. Genauso wie der Schnaps nach dem Essen – der Verdauung wegen, versteht sich.

Dekorieren leicht gemacht

Die passende Dekoration ist bei einer traditionellen Hochzeit schnell gefunden. Setzen Sie auf frische, bunte Blumen, um das richtige Ambiente zu schaffen. Auf alten Holzfässern drapiert, kommt Ihr Blumenschmuck besonders gut zur Geltung. Auch Gestecke mit Getreide sind möglich; diese sind auch besonders langlebig. Farblich passen die goldenen Ären hervorragend zu den Lederhosen der Männer. Tischdecken mit blau-weißem Rautenmuster sind ebenfalls ein absoluter Klassiker und verleihen der Hochzeitsdeko den passenden Charme. Ist das Trachtenkleid, die Lokation und das richtige Essen erst einmal gefunden, steht der traditionellen Hochzeit nichts mehr Weg.

Bildherkunft: Thinkstock, 176890464, iStock, pumucl