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In ihrer Ursprungsform ist die Jeans eine Seefahrer-Hose, die von genuesischen Matrosen getragen wurde. Bereits Ende des 16. Jahrhunderts wurden die ersten Jeans in Frankreich produziert. Der Stoff stammte aus dem  südfranzösischen Nimes. Aus „Serge de Nimes“ wurde der Begriff Denim. Doch erst der Amerikaner Levi Strauss verschaffte der Jeans im Jahr 1853 weltweite Popularität.

Damals war die Hose noch aus braunem Canvas-Stoff, Blau wurden die Jeans erst 17 Jahre später und wurden zum Hauptkleidungsstück der Cowboys und Farmer. Diese trugen die Arbeiterhose meist mit Hosenträgern oder als Latzhosen-Variante.

Jeanswelle schwappt über den großen Teich

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs schwappte die Jeanswelle über den großen Teich von den USA nach Deutschland. Bluejeans zählten zum Jugendkult und ein knallenger Sitz war angesagt. Die erste Jeansfabrik  auf deutschem Boden entstand in Schwaben. Sie produziert auch heute noch unter dem Label „Mustang“. Ganz klar: Jeans sind Kult und zählen zum absoluten Muss im Kleiderschrank, gleich neben den eleganten Damen-Hosen.

Used-Look der 80er wieder angesagt

Seit die Jeanshose in der Modewelt etabliert ist,  gibt es sie in verschiedenen Schnitten  und Variationen. In den 80er Jahren war es der Used-Look, der aktuell eine Wiederauferstehung feiert, wenngleich nicht ganz so extrem wie noch vor 30 Jahren, wo sogar nachträglich Löcher in den Stoff der Jeans geschnitten wurden. Der Retro-Trend der 80er Jahre erstreckt sich heute über Boot-Cut-Jeans mit Farbflecken oder die angesagte und klassische Röhre mit abgewetzten Knien und hellerem Stoff am Po. Edlere Jeans-Varianten mit Applikationen haben dann meist auch ein passendes Oberteil – beides zusammen getragen mit entsprechenden Accessoires, wie die in den 80er Jahren hippen Glitzergürtel, stellen ein geeignetes Abendoutfit dar.

Foto: Anna Reich – Fotolia

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