By - - Kommentare deaktiviert für Punkten beim Kunden: Bonusprogramme

4,5 Karten haben laut einer Umfrage von TNS Emnid die Deutschen im Durchschnitt in ihrer Brieftasche – und Kundenkarten für Bonusprogramme sind immer häufiger dabei. Es ist die Mischung aus Sammelleidenschaft und die Lust am „Schnäppchen machen“, die die kleinen bunten Kärtchen so erfolgreich machen.

Prämien, Rabatte, Treuepunkte

Ikea hat eins, Tchibo hat eins und Douglas auch: Im Einzelhandel gibt es heute fast keinen großen Anbieter mehr, der sie seinen Kunden nicht anbietet – Bonusprogramme als Kundenbindungsmaßnahme sind nicht erst seit gestern ein wichtiges, funktionierendes Marketing-Instrument. Auch die guten alten Versender haben die Kundenbindungsmöglichkeiten der Bonusprogramme erkannt: So kann der Kunde beim Online-Einkauf im Versandhaus Klingel fleißig Punkte sammeln, die er später dann gegen Sachprämien, Einkaufsgutscheine oder Miles & More-Meilen eintauschen kann.

Kriterien für den Erfolg

Aber was muss ein Bonusprogramm bieten, damit es bei den Kunden nachhaltigen Erfolg hat?
An erster Stelle steht hier die Vertrauenswürdigkeit – niemand will indirekt via Kundenkarte über den Tisch gezogen werden. Was versprochen wird, muss als Serviceleistung gehalten werden. Das gilt ganz besonders für den Datenschutz. Des Weiteren punkten die Bonuskarten besonders gut, die eine möglichst große Bandbreite an Prämien und Vergünstigungen bieten. Zudem sollte ein modernes Incentive-System nicht nur an der Ladenkasse, sondern auch im Internet und unterwegs als Smartphone-App funktionieren, denn Kunden sind heute auf mehr als einem Shopping-Kanal unterwegs. Dabei lassen sich bei einigen Bonus-Systemen je nach Häufigkeit der Einkäufe bis zu 200 Euro sparen – allerdings sollte man auch nachprüfen, ob die Vergünstigungen sich auch wirklich lohnen, um vor schwarzen Schafen gewappnet zu sein. Es gibt auch Systeme, bei denen wesentlich mehr Kundeninformationen abgefragt werden als nötig. So kann das Unternehmen mehr über seine Klientel erfahren und sein Angebot noch genauer auf den einzelnen Kunden zuschneiden. Wem das aus den bereits erwähnten Datenschutzgründen nicht gefällt, sollte sich von dieser Art von Bonusprogramm verabschieden.

Bildurheber: ThinkStock – Fuse

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