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Konzentrationsprobleme bei Kindern - das können Sie tunWenn die Ausgabe der Zeugnisse ansteht, werden viele Eltern nervös. Denn hier steht schwarz auf weiß geschrieben, welche Probleme das Kind in der Schule hat. Oftmals liegen Probleme in der Schule jedoch nicht an mangelnder Intelligenz, sondern haben viel mehr mit der Konzentrationsfähigkeit des Kindes zu tun. Laut Experten beklagen sich zahlreiche Eltern über Konzentrationsprobleme bei ihrem Kind. Dabei kann man seinem Kind mit einigen wenigen Tipps bei der Stärkung der Konzentrationsfähigkeit helfen.

Die Konzentrationsfähigkeit hängt von vielen Faktoren ab

Konzentrationsfähigkeit ist wichtig, wenn ein Kind bestimmte Aufgaben in der Schule und zu Hause erfüllen soll. Hausaufgaben machen, Vokabeln lernen oder einen Test schreiben – ohne Konzentration ist das Ergebnis nicht wie gewünscht. Ein Kind muss lernen, seine Aufmerksamkeit gezielt auf eine Aufgabe zu fokussieren und dies so beizubehalten bis diese erledigt ist. Dabei können verschiedene Faktoren die Bereitschaft zur Konzentration beeinflussen:

  • Ist das Thema für das Kind wichtig und interessant oder eher langweilig?
  • Fühlt sich das Kind wohl oder wird es von Ängsten und Sorgen geplagt?
  • Geht die Arbeit leicht von der Hand oder muss man sich die Fähigkeiten dafür erst erarbeiten?
  • Ist die Umgebung ruhig oder gibt es eine große Ablenkung?

All diese Faktoren spielen eine Rolle, wenn sich Kinder auf eine Aufgabe konzentrieren sollen. Manchmal muss man daher auch etwas an den Umständen ändern, um dem Kind zu einer besseren Konzentrationsfähigkeit zu verhelfen.

Das können Eltern tun

Fragen Sie Ihr Kind, ob es bestimmte Sorgen und Ängste hat und sorgen Sie dafür, dass der Arbeitsplatz zu Hause möglichst wenig Ablenkung bietet. Nutzen Sie die Zeiten zum Lernen, in denen Ihr Kind besonders aufmerksam ist. Ist das Kind müde oder hat gerade eine Mahlzeit eingenommen, ist es in der Regel weniger aufnahmefähig. Mit gezielter Entspannung können Sie Ihr Kind ebenfalls unterstützen. Viele Kinder finden besser zur Ruhe, wenn sie sich vorher körperlich austoben durften. Eine Runde Radfahren oder Trampolinspringen können überschüssige Energie abbauen. Auch Yoga, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung können die Konzentrationsfähigkeit fördern.

Nach Hilfe suchen

Helfen all diese Maßnahmen nicht, sollten Sie nicht zögern und sich Hilfe suchen. Vielleicht benötigt Ihr Kind Nachhilfe in einem bestimmten Fach? Auch eine Erkrankung kann Konzentrationsprobleme verursachen. Lassen Sie sich vom Arzt und vielleicht auch einem auf Schulprobleme spezialisierten Psychologen beraten.

Das Artikelbild: Christian Schwier (Fotolia)