By - - Kommentare deaktiviert für Kleidung kaufen ohne vorheriges Anprobieren – so soll es gehen

Teleshopping und Onlineshopping bieten im Vergleich zum Einkaufen in Ladengeschäften unbestreitbare Vorzüge. Zu den wohl entscheidendsten Pluspunkten gehört, dass das Einkaufen auf Bestellung in der Regel viel bequemer und vor allem stressfreier abläuft. Einzige Ausnahme ist das Bestellen von Kleidung, das sich aufgrund der fehlenden Anprobiermöglichkeit als überaus problematisch erweisen kann. Erfreulicherweise soll diese Problematik aber schon bald der Vergangenheit angehören.

Das Hauptproblem beim Bestellen von Kleidung

Ein Problem beim Kleidungskauf ist, dass es hinsichtlich der Kleidungsgrößen derzeit noch keine verbindlichen Normierungen gibt. Folglich können Kleidungsgrößen je nach Schnitt, Marke oder Modehaus sehr unterschiedlich ausfallen, weshalb man Kleidung vor dem Kauf eigentlich anprobieren müsste. Im Fall von Onlineshopping und Teleshopping (Sie finden das Programm von HSE24 auf www.hoerzu.de) bedeutet das allerdings, dass man ein gewünschtes Kleidungsstück in mehreren Größen bestellen muss, um die passende Größe so zu Hause in aller Ruhe ermitteln zu können. Da die nicht passenden Kleidungsstücke selbstverständlich wieder zurückgeschickt werden müssen, kann das Bestellen von Kleidung unterm Strich also umständlicher als das Einkaufen in einem Ladengeschäft sein.

Verschiedene Lösungsansätze vonseiten des Versandhandels

Mittlerweile gibt es diverse Tools, die Kunden das Finden passender Kleidungsgrößen merklich erleichtern sollen. Viele dieser Tools sind so aufgebaut, dass Kunden zwecks Größensuche lediglich das gewünschte Kleidungsstück und demografische Daten zu ihrer Person angeben müssen. Zu diesen Daten gehören zum Beispiel die Körpergröße, der Taillenumfang, das Gewicht, das Alter und selbstverständlich das Geschlecht. Anhand dieser Daten können die Tools wiederum eine vermeintlich passende Kleidungsgröße ermitteln. Andere Tools arbeiten hingegen mit Referenzmodellen, aus denen die Kunden ein Modell eines definitiv passenden Kleidungsstücks heraussuchen können und daraufhin das gewünschte Kleidungsstück in der entsprechenden Größe angezeigt bekommen. Wie die Kleidungsstücke aber tatsächlich vonseiten ihres Schnitts und Materials ausfallen, lässt sich anhand der genannten Tools nicht erkennen. Daher soll es schon bald Tools geben, die virtuelle Kleidungsstücke in Verbindung mit 3-D-Körpermodellen bis hin zu Nahtverläufen, Faltenwürfen und sogar Materialversteifungen wie zum Beispiel Reißverschlüsse realistisch simulieren können.

Fazit

Die zuvor genannten Tools machen das Bestellen von Kleidung definitiv einfacher. Dass in Zukunft ausnahmslos jedes bestellte Kleidungsstück perfekt passen wird, darf aber dennoch bezweifelt werden. Ungeachtet dessen geben die Tools keinen Aufschluss über den Tragekomfort der Kleidung.

Bild von: ThinkStock, BananaStock RF, Jupiterimages

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