By - - Kommentare deaktiviert für Haarausfall bei Frauen: Was tun, wenn es lichter wird?

Glänzend und dicht soll es sein, voll und gepflegt: Frauen träumen von dickem, schönen Haar. Doch was tun, wenn es ausgeht? Täglich bis zu 100 Haare zu verlieren, das ist völlig normal. Sind es ständig mehr, lichtet sich der Kopf sichtbar oder treten sogar kahle Stellen auf, sollten Frauen den Dermatologen fragen.

Die häufigste Ursache für Haarausfall bei Frauen ist die androgenetische Alopezie, die bis zu 30 Prozent aller Frauen früher oder später betrifft. Schuld ist das männliche Sexualhormon Testosteron, auf das die Haarfollikel mehr und mehr empfindlicher reagieren. Der Haarverlust ist anlagebedingt, kann aber durch Stress und Antibabypille noch verstärkt werden. Bei dieser Form des Haarverlusts dünnt sich bei Frauen meist der Oberkopfbereich aus, der Scheitel lichtet sich.

Der sogenannte vernarbende Haarausfall tritt sehr selten auf. Eine starke Entzündung der Kopfhaut oder eine Haarwurzelempfindung können die Ursachen sein. Pilzerkrankungen der Kopfhaut, Neurodermitis oder Kontaktallergien führen auch zu einer Verschlechterung der Haarqualität bei.

Diffuser Haarausfall: Eisenmangel kann schuld sein

Verliert eine Frau gleichmäßig verteilt am ganzen Kopf Haare, nennt sich das diffuser Haarausfall. Hier gibt es verschiedene Ursachen: Eisenmangel kommt in Frage, aber auch Medikamente, Diäten oder die Ernährung. Oftmals trägt eine Funktionsstörung der Schilddrüse zu einer Verschlechterung des Haarwachstums bei. Hat man die Ursache erkannt und ausgeschaltet, wächst das Haar wieder.

Haarsprechstunde: Fahndung nach Verursachern

Um die Ursache des Haarausfalls zu finden, bieten viele Hautärzte und Fachkliniken sogenannte Haarsprechstunden an. In einem Vorgespräch wird der bisherige Verlauf abgefragt, nach Pflegeprodukten, Hormonpräparaten und anderen möglichen Verursachern gefahndet. Labortests finden Mangelerscheinungen oder auch hormonelle Störungen. Auch ein Ernährungstagebuch kann hilfreich sein, mögliche Auslöser zu finden.
Die Haarwurzelanalyse – das Trichogramm – liefert Hinweise darauf, ob die Haare Wachstumsstörungen oder Anomalien aufweisen. Mit dem Mikroskop wird geforscht, wie viele Haare sich in der Wachstumsphase, Übergangsphase oder Ruhephase befinden, um anschließend die geeignete Therapie für die Patientin zu finden. Für mehr Informationen, lesen Sie bitte die Tipps von haarklinikken.de für Frauen mit Haarausfall.

Bild: Fotolia, 65277373, Phimchanok



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