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Nahaufnahme eines UhrwerksDer erste Zeitmesser wurde bereits 3000 v. Chr. Bei den Ägyptern und Sumerern entdeckt: Es war die uns heute als Sonnenuhr bekannte Form der Zeitmessung, bei der mithilfe eines Stabs und Schatten die Zeit gemessen wurde. Auch die Chinesen und Griechen griffen auf eine ähnliche Form der Zeitmessung zurück. Mit der heutigen Armbanduhr hat das aber nur wenig zu tun – mit den Modellen aus dem Luxussegment erst recht nicht.

Die ersten mechanischen Uhren entwickelte man um 1300, was aufgrund der Hemmung der Räderwerke gelang. Dieser Fortschritt ermöglichte eine exaktere Zeitmessung und einen gleichmäßigeren Ablauf der Zeiger. 200 Jahre später folgten dann die Pendeluhren, die jedoch noch sehr unpraktisch waren. Einfacher wurde es im 15. und 16. Jahrhundert, als handlichere Modelle (wie später die Taschenuhr) ihren Weg fanden. Diese wurde vorrangig von Männern getragen, während Frauen primär Armbanduhren trugen.

Mit der Industrialisierung kam die Herstellung für die Massen

Die Entwicklung praktischerer Armbanduhren und die Massenproduktion begannen im Zuge der Industrialisierung und der Zunahme von Kriegen. Insbesondere Kampfpiloten konnten mit den unhandlichen Taschenuhren während des Fluges nur wenig anfangen. Auch der technische Fortschritt im Zusammenhang mit der Elektrizität und des Eisenbahnverkehrs sorgte für eine Weiterentwicklung der damaligen Uhren. Zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen wie automatische und digitale Komponenten machten die Uhr schließlich so wie man sie heute kennt.

In den achtziger Jahren entdeckten die Uhrmacher nach und nach das hochpreisige Segment unter den Uhren: Zahlreiche Luxusuhren haben in dieser Zeit ihren Ursprung. Uhren wurden vermehrt aus Gold gefertigt, mit hochwertigen Ziffernblättern und Armbändern aus wertvollem Leder gefertigt. Zu den wichtigsten Vorreitern der heutigen Luxusuhren gehören Modelle von Rolex, Blancpain (Frederic Piguet), Bulgari, Cartier sowie Breguet, der schon Europas Königshäuser mit seinen Erneuerungen begeistert haben soll.

Luxusuhren sind heute Investition und Statussymbol zugleich

Heute sind Luxusuhren Statussymbole und Wertanlage zugleich. Ihre lange Haltbarkeit, ihre Wertbeständigkeit aufgrund der hochwertigen Materialien sowie ihre präzise und sorgfältige Verarbeitung rechtfertigen nicht nur einen hohen Preis, sondern machen Luxusuhren zu beliebten Investitionen. So gehört der internationale Uhrenmarkt im Luxussegment zu den wenigen Branchen, die von wirtschaftlichen Krisen und Schwankungen kaum betroffen sind.

Klassiker neu interpretiert: Luxusuhren mit Retro-Charme sind gefragt

Exklusive Luxusuhren von uhrinstinkt.de beweisen, dass die traditionellen Uhrenmacher keinesfalls in den Achtzigern stehen geblieben sind. Neben modernen Kollektionen und verschiedensten Neuerungen begeistern auch immer wieder alte bekannte Modelle, die zeitgemäß interpretiert werden. So sind aktuell gerade Luxusuhren mit Retro-Charme unter anspruchsvollen Käufern und Sammlern sehr beliebt.

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