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Der Artikel greift den Design Trend der Singlespeed-Fahrräder auf. Keine Lust auf nervige Gangschaltungen, abspringende Ketten und schwere Rahmen? Das denken momentan viele junge Menschen in Deutschlands Großstädten. Sie wollen „back to the roots“, zu einem einfachen Fahrrad ohne unnötige Technik. Sprich, ein Fahrrad, das perfekt für den Großstadtdschungel, mit all seinen Hindernissen, wie Treppen, Fußgängerzonen und ständige Abbremsen und Anfahren, gemacht ist. Außerdem sind diese sogenannten Singlespeed-Räder auch noch unverschämt stylisch. Perfekt für jeden Trendsetter also.

Was genau ist eigentlich ein Singlespeed-Fahrrad?

Der Name ist Programm. Denn das Singlespeed-Fahrrad verzichtet auf eine Gangschaltung, das heißt, es ist nur ein einziger Gang vorhanden und das Rad nur so schnell, wie die Muskelkraft des Fahrers es zulässt. Da man in der Stadt sowie keine langen Strecken auf Tempo fahren kann, ist es gerade dort wahrscheinlich auch so beliebt. Und wenn man doch mal etwas kräftiger in die Pedale treten muss, kann man das unter nützlichem Work Out für die Bikinifigur verbuchen. Neben der Gangschaltung fehlt auch andere Technik, die das Rad irgendwie beschweren könnte. Einige sind sogar ohne Bremsen. Doch dabei ist Vorsicht angesagt, wenn man im Straßenverkehr unterwegs ist. Denn Bremsen sind in Deutschland nun einmal Pflicht. Sollten sie also nicht vorhanden sein, müssen sie nachträglich angebracht werden. Das Gleiche gilt für Licht.

Die Vorteile

Ein Singlespeed Bike hat viele Vorteile gegenüber Mountainbikes, die früher größtenteils in der Stadt verwendet wurden. Es ist viel leichter und robuster. Wenn es einmal umfällt, kann nicht viel kaputt gehen. Rahmen und Reifen halten selbst einen heftigen Sturz aus, unnötiger technischer Schnickschnack hingegen nicht. Außerdem ist es ultraleicht. Wer sich in der Stadt gut auskennt und gerne Abkürzungen nimmt, kann so schnell mal das Fahrrad eine Treppe hochtragen. Außerdem ist man im dichten Straßenverkehr oft dazu gezwungen, häufig zu halten und wieder anzufahren. Was bei Fahrrädern mit Gangschaltung, gerade solche mit Kettenschaltung von Nachteil sein kann. Bei einer plötzlichen Bremsung schafft man es unter Umständen nicht mehr rechtzeitig herunter zu schalten und muss dann beim Anfahren unnötige Kräfte aufbringen, weil ein viel zu hoher Gang geschaltet ist. Diese Probleme gibt es beim Singlespeed-Fahrrad nicht. Es ist simpel und stylisch zugleich.

Trendig und praktisch

Die praktischen Singlespeed-Fahrräder kommen ursprünglich aus den USA und haben dort schon einen wahren Siegeszug hinter sich. Sie begeistern mit stylischem Design, ihrer Einfachheit und der leichten Pflege. Für die Großstadt sind sie bestens geeignet. Sie sind ein praktischer Begleiter für jeden Tag und trainieren zusätzlich die Muskeln.

Image: Diego Barbieri – Fotolia